Skimboarding – Wie ein Redaktionsfehler den Sport boomen lies

by surfer on June 6, 2011

Vielleicht haben wir es wirklich dem amerikanischen Sport Magazin Sports Illustrated zu verdanken, dass Skimboarding heute den Erfolg feiert, den es seit den späten 80er Jahren schlagartig erhielt. Durch den Fehler eines Redakteurs schmückte das Cover der September Ausgabe 1987 der Sports Illustrated ein Actionbild von Tom Trager beim Skimboarding, den man damals fälschlicherweise für einen Surfer hielt.

Historisch betrachtet geht Skimboarding bis weit in die 20er Jahre zurück. Wo der genaue Ursprung des Sports liegt, kann man heute nicht 100%ig sagen. Aber eine sich hartnäckig haltende, im Buschfunk immer wieder auftauchende Story ist die vom Laguna Beach. Rettungsschwimmer haben dort aus Langerweile eine einfache Holzplatte genutzt, um auf den auslaufenden Wellen am Strand entlang zu rutschen. Im Endeffekt nutzen sie die physikalischen Gegebenheiten des Aquaplanings. Prinzipiell unterscheidet man bei Skimboards zwischen Woodies und Foamies. Woodies bestehen, wie der Name bereits verrät, überwiegend aus Holz und werden primär für Flatland Skimming, sprich im flachen Wasser, verwendet. Foamies hingegen nutzt man im etwas tieferem Wasser mit mehr Wellengang. Die Länge der Boards als auch die Trick-Vielfalt ähnelt denen beim Skateboarding.

Das tolle am Skimboarding ist, dass man den Sport auch im Landesinneren wie an Seen ausüben kann, man braucht also kein Meer vor der Haustür. Skimboards gibt es im Handel bereits ab 50 Euro – Also auch noch ein verhältnismäßig günstiger Spaß!

Und auch das wunderschöne Cover der Sports Illustrated vom September 1987 will man natürlich niemanden vorenthalten

http://sportsillustrated.cnn.com/vault/cover/featured/9079/index.htm

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